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RUNDGANG UND MUSEUM

In Panama la Vieja erinnern heute nur noch wenige halbwegs erhaltene Ruinen des 15. bis 16. Jahrhunderts an die Zeit des Wohlstands vor der Zerstörung durch die karibischen Piraten, mehr dazu auf der ersten Seite zum Thema. Neben der zentralen Plaza mit Kathedrale, Rathaus und Bischofspalast sind mehrere Klöster sowie das Spital und wenige Wohnbauten der Oberschicht als Ruinen und Grundmauern erhalten. Der Kernbereich der alten Kolonialstadt mit der Kathedrale sowie einigen Klöstern wurde als Park mit viel Grün gestaltet. Hier kann man auch Tiere wie Hörnchen oder Echsen sehen und Vögel in den Bäumen beobobachten. Im April war es allerdings überall sehr trocken und heiss.

Wir liessen uns bis zu den ersten größeren Ruinen fahren, dem Convento Concepcionistas. In diesem ehemaligen Kloster wurde schon eine Menge restaurariert und man kann auf die erste Etage hochgehen. In der Nähe steht ein mächtiger Mangobaum, in dem sich viele kleine Papagein tummelten. Auf dem Glände sind auch Polizisten mit Fahrrädern unterwegs, die darauf achten, dass niemand auf die Idee kommt, auf den Ruinen herum zu klettern.

Die Wege führen vorbei an weiteren Ruinen, man kann noch Innenhöfe, verzierte Eingange oder Säulen erkennen. Entlang der Hauptstraße, die parallel zur Küste verläuft, befanden sich einstmals gleich mehrere Klöster. In den Randbereichen lebten damals die Angehörigen der Unterschicht, von ihren ärmlichen Hütten blieb nach Brand und Zerstörung nichts mehr über. Bis zu zwei etwas abgelegenen Casas, auf der Karte Nummer 14 und 15, sind wir nicht mehr gelaufen, dafür war es uns zu heiß.




Turm

Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt war einst die Plaza Mayor mit einer Kathedrale, der Residenz des Bischofs sowie repräsentativen Bürgerhäusern. Davon gibt es nicht mehr viel zu sehen. Die atemberaubendsten Überreste sind sicherlich jene der Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción aus den 1620ern, aus ihren zerstörten Mauern ragt noch heute der rekonstruierte ehemalige Glockenturm. Hier führen Treppen hinauf auf mehrere Ebenen. Von hier oben hat man einen guten Blick über den Park und auf das moderne Panama City rundum. Die Ruinen sind umgeben von Hochhäusern, die höchsten Gebäude Südamerikas wurden hier gebaut.

Unterhalb des Turms an der Seeseite der Plaza Mayor befindet sich das moderne Museum und daeben ein kleiner Kisok mit schattigen Sitzplätzen. Hier genossen wir erst einmal eine kalte Cola für 1,50 Dollar, bevor wir im kühlen Inneren des Museums verschwanden.




Museum

Im Eintrittspreis enthalten ist auch der Besuch im Museum, das umfassend über die Geschichte der Stadt informiert. Die Aufräumarbeiten legten nicht nur die Überreste von Panama Viejo frei, auch andere Ruinen und Artefakte, an die 1.000 Jahre alt, wurden hier bei Grabungen gefunden und sind heute in dem kleinen Museum zu besichtigen. Ausführliche Informationen zur Piraten-Pleite und ein schönes großes Model der alten Stadt findet man ebenfalls. Es gibt Funde von der indigenen Urbevölkerung, Kunstwerke aus den Kirchen und Klöstern, damalige Handelsgüter und Haushaltsgegenstände, bis hin zu Münzen der damaligen Zeit.

Angenehm ist hier die Klimaanlage, nachdem man eine Weile durch die Mittagshitze gelaufen ist. Da liest man sich gerne jede Information durch. Auch wenn das Museum klein ist, so hat es unterm Strich auf 2 Etagen doch einiges zu bieten, der Besuch ist in Verbindung mit der Wanderung durch die Ruinen sehr interessant. Uns hat es ganz gut gefallen hier. Im Bereich neben dem Ausgang findet man auch saubere Toiletten und einen kleinen Shop.

Vor dem Museum erwischten wir dann gleich einen der offenen Busse, der uns an den Ruinen vorbei wieder zu Eingang fuhr. Sehr angenehm, dass man hier nicht alles laufen muss. Dort angekommen hielten wir an der Straße einfach das nächste Taxi an, denn an diesem Tag standen noch der Amador Causeway und das Biomuseo auf dem Programm. Dort ließen wir uns nach einer Fahrt quer durch die Stadt wieder absetzen.





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