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Attraktion des Ortes Hermanus an der Walker Bay sind wohl vor allem die jährlich wiederkehrenden Wale. Hermanus wird weithin als "Whale Watching Capital of the World" bezeichnet. Vor allem wegen der Südlichen Glattwale, die zwischen Juni und Dezember in die Walker Bay wandern und hier oft sehr dicht an die Küste kommen. Die jährlich stattfindende Walbeobachtungssaison und Veranstaltungen wie das Whale Festival ziehen viele tausende Besucher aus dem In- und Ausland an.
Das ehemalige Fischerdorf, nur 150 Kilometer von Kapstadt entfernt, war schon um die Jahrhundertwende ein beliebter Altersruhesitz der wohlhabenden Kapstädter. Dann verfiel der Ort in eine Art Dornröschenschlaf und diente den Kapstädtern meist als Wochenendzuflucht am Meer.
Neuen Aufschwung und viel Tourismus gab es erst wieder als weltweit bekannt gemacht wurde, dass sich Wale hier regelmäßig und sehr gut vom Land aus beobachten lassen. Für die Einwohner war das Spektakel ein alltäglicher Anblick, die Touristen aber kamen in Scharen, um auch einmal dieses Schauspiel zu genießen.
Auch wir folgten dem Ruf mehrmals und als sich eine Freundin hier ein Haus gekauft hatte, haben wir im Jahr 2005 ganze 2 Wochen hier verbracht. Die meisten Bilder auf dieser Seite sind aus dieser Zeit.
Man erreicht Hermanus auf dem wunderschönen Clarence Drive entlang der False Bay, vorbei an Cape Hangklip, Bettys Bay, dem Kogelberg Nature Reserve und Kleinmond. An dieser Strecke liegen schon einige Sehenswürdigkeiten.
Kürzer ist der Weg von der N 2 bei Botrivier auf der R 43 in Richtung Hawston, Vermont und Hermanus. Eine weitere Verbindung von der N 2 ist die Straße, die über Caledon mit seinen heißen Mineralquellen, dem Shaws Mountain Pass und durch Weinanbaugebiet Hemel en Aarde Valley nach Onrus Onrus, einen Vorort von Hermanus, führt.
In Richtung Garden Route, über das kleine und nette Städtchen Stanford, führen viele kleine Straßen wieder zurück zur N 2 oder weiter entlang an die Overberg Küste, nach Arniston oder zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas.
Im Jahr 2025 waren wir noch einmal kurz in Hermanus, weil ein neuer Teil des Klippenpfades geräde eröffnet wurde. Der Ort hat sich stark verändert, das Leben hier ist teuer geworden. Sehr touristisch, alles zugebaut und viel Verkehr auf der Hauptstraße.
Man hört sehr viel Deutsch und kommt sich fast vor wie in Deutschland. Im urbanen Zentrum Shopping Malls und moderne Bauten in denen sich Boutique-Shops, Restaurants, Märkten und Kunst-Galerien angesiedelt haben.
Keine alten Kapholländischen Häuser, die andere Orte so anziehend machen. Wir waren etwas geschockt, denn der Ort hat durch Wachstum und Touristenzahlen ein gutes Stück seiner ursprünglichen Ruhe und seines Dorfcharakters verloren, den wir damals so geliebt haben.
Kurz gesagt: uns hat Hermanus nicht mehr so gut gefallen und wir würden hier auch nicht mehr wohnen wollen. Für uns gibt es andere Orte, die wir attraktiver finden. Tausende andere Touristen und Hauskäufer sind da allerdings anderer Meinung.











Auf einem schmalen Streifen zwischen steilen Bergen und dem blauen Meer liegen hintereinander mehrere Gemeinden, die zusammen das "Greater Hermanus" bilden: Fisherhaven und Sanddown Bay im Westen, Hawston, ein ehemaliges Township der so genannten Coloured, Vermont, Onrus, Chanteclair, Glen Fruin, Sandbaai, Zwelihle, ein ehemaliges Township der schwarzen Bevölkerung und Mount Pleasant, auch ein ehemals der farbigen Bevölkerung zugeteiltes Wohngebiet.
Weiter geht es mit Westcliff, Estcliff, dem Millionärsghetto Hermanus Heights oberhalb vom Golfplatz, Eastcliff und am Ende Voelklip. Die Municipal Area (Overstrand, zu der Hermanus gehört) hat über 100 000 Einwohner insgesamt.
Die schöne Umgebung ist geprägt von dramatischen Klippen, Sandstränden, der Walker Bay und den Fynbos-Bergen der Overberg-Region und bietet viel Freizeitwert. Mittelpunkt des Ortes ist der alte Hafen, ein wenig außerhalb, in Westcliff, liegt der neue Hafen.
Hermanus und seine Vororte haben sich mittlerweile voll und ganz auf Touristen eingestellt. Gaststätten, Kneipen und Restaurants sind in ausreichender Anzahl vorhanden und trotzdem vor allem zur Hochsaison oft ausgebucht. Der historische Old Harbour Museum dokumentiert die Entwicklung vom Fischerdorf zum Touristenziel. Westlich des Ortseingangs wurde die R43 bis Onrus über 3 km vierspurig ausgebaut, im Ort selbst baute man 2025 gerade die Royal Street zu einer Umgehungsstrasse aus, welche den alten Ortskern von etwa 600 x 400 m rund um den Old Harbour endlich vom Durchgangsverkehr befreien könnte.
Die Lage am Meer hat noch den Vorteil, nahe an einer weiteren Attraktion von Hermanus zu sein: dem "Cliff Walk". Dieser Klippenpfad führt am Meer entlang durch Fynbosvegetation und Felsformationen, vorbei an malerischen kleinen Buchten. In Abständen stehen Bänke, die zum Blick aufs Meer und die Wale oder den Sonnenuntergang einladen.
Samstags ist in Hermanus die Hölle los, dann findet man kaum einen Parkplatz. Dann findet im Zentrum von 9:00-14:00 Uhr der Hermanus Country Market statt, ein großer lokaler Markt mit regionalen Lebensmitteln, frischem Obst und Gemüse, Kunsthandwerk und Street-Food. Dazu Live-Musik, Kinder- und Familienangebote sowie eine offene, entspannte Atmosphäre.











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