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Eine Reihe pittoresker Badeorte und Fischerdörfer macht die Küste der Overberg Region interessant: Kogel Bay, Rooi Els, Bettys Bay, Kleinmond, Hermanus, Gansbaai, Struisbaai, Cape Agulhas, Arniston und Warenhuiskrans sind nur einige bekannte Namen. Hier haben zahlreiche Kapstädter und auch zunehmend viele Europäer ihre Ferienhäuser.
In den 1930er Jahren kauften drei Geschäftspartner das Land im Hangklip-Gebiet zwischen dem Palmiet River und dem Rooiels River: Harold Porter, Arthur Youldon und Jack Clarence. Sie nannten es Hangklip Beach Estates und teilten das Gebiet in drei Bereiche auf: Bettys Bay, Pringle Bay und Rooiels. Dann verkauften sie hier Grundstücke an interessierte Parteien.
Die Fahrt beginnt in Gordons Bay und zieht sich erstmal entlang der False Bay über den wunderschönen Clarence Drive, dem ich eine eigene Seite mit neuen Bildern vom Besuch im März 2018 gewidmet habe. Man passiert bei der Fahrt das markante Kap Hangklip und den kleinen Ort Pringle Bay.
Um die Ecke von Hangklip liegt dann die Streusiedlung Bettys Bay, hier befinden sich viele einfache Häuser mit recht großen Grundstücken. Diese Ferienorte an der Küsten wirken oft wie ausgestorben, die meisten Häuser sind nicht ständig bewohnt und nur zur Hauptsaison gut gefüllt. Doch in den letzten Jahren wurde auch hier immer mehr gebaut und viele Menschen aus Kapstadt wohnen nun hier in den ruhigeren Küstenorten.
Die meisten Tagesbesucher kommen hierher für einen Besuch der Pinguinkolonie. Unten auf dieser Seite sind ältere Bilder von Besuchen aus den Vorjahren zu sehen, auf der Seite von Bettys Bay sind neue Fotos vom letzten Besuch im März 2018. Auch 2025 waren wir hier noch einmal unterwegs, sind aber durch die meisten Orte bis Standford nur durchgefahren, mit 2 Nächten im schönen Kogelberg Nature Reserve.







Ein schöner Tipp für die Region, denn daran fährt man sehr leicht vorbei und im Reiseführer steht er auch selten, sind die Dünen bei Bettys Bay. Vor allem für Leute, die nicht vorhaben weiter bis zum De Hoop Nature Reserve mit seinen prächtigen Dünen zu fahren. Sie können auch hier bei Bettys Bay einmal in Sandmassen herumlaufen.

Möchte man eine Schleife fahren und biegt bei Pringle Bay auf die Nebenstraße in Richtung Cape Hangklip mit seinem Leuchtturm ab, so muss man den ganzen Weg leider wieder zurück. Die schneeweißse Düne wurde nämlich vom Seewind quer über die Straße geweht, sie ist hier durch den metertiefen weichen Sand versperrt. Einige Kapstädter betreiben hier an der steilen Düne auf der Bergseite aber den Trendsport Sandboarding und gleiten auf einer Art Snowboard den Hang aus pulverfeinen Sand hinab.
Also besser von Bettys Bay aus in Richtung Düne fahren. Die 1. Abzweigung namens Porter Road noch vor dem Ort rechts nehmen, wenn man von Kapstadt kommt. Biegt man dort um die Ecke und folgt der Delport Road, sieht man schon den weißen Sand leuchten.
Die Düne, die vom Seewind weit und hoch in den Berg geweht wurde, ist von fast allen Küstenorten bis hin zum Danger Point jenseits der Walker Bay über 50 km als heller Fleck mit blossem Auge gut zu erkennen.
In Richtung Meer laufen kann man hier allerdings nicht, da der Bereich in diese Richtung, hinter dem teilweise zugewehten Zaun, Pivatgelände ist. Man kann nur das Auto stehen lassen und ein paar Schritte durch den Sand laufen und die Dünenvegetation bewundern.








Betty Bay hätte weniger Besucher, wären da nicht die kleinen Frackträger in einer Kolonie am Meer. Vor einigen Jahren wurde sogar ein Kassenhäuschen vor dem Pinguinfelsen errichtet, um von den Besuchern zu profitieren, Doch die Pinguine machen sich inzwischen rar, durch Ölverschmutzungen und Nahrungsmangel schaffen es viele nicht durch die jährliche Mauser und die gesamte Population am Westkap ist in den letzten 20 Jahren auf ein Viertel eingebrochen. Inzwischen sind die Pinguine eine gefährdete Art, jedes Jahr sind es im Schnitt etwa 8% weniger.
Kurz hinter dem Ort liegt auf der linken Seite der schöne Harold Porter Botanical Garden, ihm habe ich eine eigene Webseite gewidmet und er ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Dahinter folgt Kleinmond. In diesem hübschen Ort kann man in der Nähe des Hafens in einem der Restaurants und Geschäfte oder am schönen Strand eine kleine Rast einlegen. Es gibt eine Lagune und den bekannten Strand von Kleinmond. Danach fährt man um den Botrivier Vlei herum und erreicht den bekanntesten Ort der Küste: Hermanus mit seinen vielen Vororten wie Vermont, Onrus oder Sandbaii. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, das gefällt uns nicht mehr. Man hört überall nur Deutsch und alles ist ziemlich zugebaut, auch der Verkehr hat sehr stark zugenommen.
Über das immer noch verschlafene Örtchen Stanford umfährt man die Küstenregion nördlich des Walker Bay Nature Reserve und erreicht Gansbaii. Bekannt vor allem für die gute Aussicht auf Wale in der passenden Saison und für Käftigtauchen mit dem Weißen Hai an der vorgelagerten Robbeninsel Dyer Island. Der hübsche Leuchtturm von Danger Point weist schon von weitem den Weg.
Ein Besuch von Cape Agulhas bringt den Besucher zum südlichsten Punkt Afrikas, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean treffen.
Ganz in der Nähe sind der schöne Hafen von Struisbaai mit einem herrlichen Strand zum Schwimmen, es ist der längste in Südafrika und blendend weiß. Wer es noch etwas ruhiger mag, der besucht Arniston/Warenhuiskrans mit seinen einzigartigen Fischerhütten und atemberaubenden Blicken von den Klippen hinunter aufs Meer.
Naturliebhaber sind begeistert vom De Hoop Nature Reserve mit seiner überraschenden Vielzahl seltener wilder Tiere, seinen riesigen Dünen und der herrlichen Küste. Zwei extra Einzelseiten habe ich diesem Kleinod gewidmet, der erste Besuch schon wieder viele Jahre her und erst 2025 kamen wir wieder einmal in diese Region.
Dahinter liegt, mit herrlichen Stränden, der kleine Ort Witsand. Wale beobachten kann man auch hier an der Mündung des Breede River. In Witsand liegt die Kinderstube der Wale.











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