Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2003

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CONFLUENCIA

Auf der Seite Villa Traful beschreibe ich die Fahrt von der Straße der Sieben Seen weiter über den Circuito Grande nach Villa Traful und zum Mirador hoch über dem gleichnamigen See.

Die Straße folgt dann weiter einem kleinen Flusss, der bei Confluencia in den größeren Rio Limay mündet. Dieser entwässert den Nahuel Huapi See. Das Tal heißt Valle Encantando, was übersetzt so viel wie "Verwunschenes Tal" bedeutet.

Die Straße trifft bei Confluencia auf die RP 237, die 60 km weiter bei Bariloche endet. Vorher fallen am Wegrand imposante und teilweise sehr bizarre Felsformationen auf. Die sehen aus wie riesige Finger, Zackenkämme oder Türme. Mit viel Phantasie kann man Gestalten erkennen, eine Formation heißt "Finger Gottes".

Diese so genannten Andesitformationen sind Zeugen sehr lange zurückliegender Vulkantätigkeit.

An den Ufern des Flusses wachsen Weiden und der Kontrast zwischen dem grünen Talgrund und den rot-braunen Felstürmen ist sehr fotogen. Am schönsten sind die Farben im warmen Nachmittagslicht.


Der letzte Tag

Wir kamen noch einmal an dieser schönen Stelle vorbei, am Tag unser Abreise. Am frühen Morgen sind wir in Junin de los Andes aufgebrochen und über die R 234 kommt man nach einigen Kilometern auf die perfekt geteerte Ruta 40.

Schon auf dem ersten Teilstück gab es einges zu sehen, zum Beispiel einen Felsen mit einer Kondorkolonie. Auf einer hölzernen Plattform am Straßenrand wurde das Leben der riesigen Vögel auf bunten Tafeln ausführlich erklärt. Sogar auf englisch. Leider waren alle Vögel gerade ausgeflogen...

Weiter ging es über die RP 237 vorbei an tiefblauen Seen inmitten karger Steppe und meist gelb blühenden Blumen. Tolle Farben für ein Foto, da wenig Wind herrschte waren die Seen fast glatt wie ein Spiegel. Ein seltener Anblick in Patagonien. In den Felswänden links der Straße nisteten mehrere Adlerpaare. Am Anfang des Rio Limay, wo er den Lago Nahuel Huapi verläßt, schwammen große Flöße mit Zuchtanlagen für Forellen und andere Süßwasserfische.

Höhepunkt der Fahrt war wieder das Tal bei Confluencia. Wir wären gerne länger hier geblieben, leider mussten wir noch einige Kilometer nach San Carlos de Bariloche.

Fast pünktlich kamen wir am Flughafen an, wo uns der Autovermieter schon sehnsüchtig erwartete. Gut 2 Flugstunden später waren wir dann schon in Buenos Aires und Patagonien lag hinter uns.



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