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ELEPHANT STABLES

Das so genannte "Königliche Zentrum" in Hampi besteht aus mehreren Bereichen, die unterschiedliche Funktionen hatten. Da ich so viele Fotos gemacht habe, teile ich es auf mehrere Seiten auf.

Dazu gehört die Danaik´s Eclosure mit der königlichen Münze, die Zenena Enclosure mit dem Lotos Mahal, Wachtürmen und den Wohnungen der Wachen und den Elefantenställen, sowie die Royal Enclosure mit einem öffentlichen Bad, dem königlichen Bad und der Audienzhalle des Königs. Natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen, aber um alles zu erfassen muss man sich wochenlang hier aufhalten.

Wenn man den ummauerten Bereich der Zenena Enclosure durch eines der Tore unterhalb eines Wachturms verlässt, dann befindet man sich direkt gegenüber der berühmtem Elephant Stables, die im 15. Jahrhundert im indo-islamischen Stil erbaut wurden. Sie sind noch sehr gut erhalten und somit eine wichtige touristische Attraktion.

Das lange Gebäude mit einer Reihe von gewölbten Kammern wurde zum "Parken" der königlichen Elefanten eingesetzt. Es gibt 11 hoch gewölbte Kammern, einige von ihnen sind auch miteinander verbunden. In den gewölbten Kuppeln kann man noch Farbreste an der verzierten Decke erkennen, scheinbar waren die Ställe früher bunt ausgemalt.

Metallhaken, die verwendet wurden um die Elefanten anzuketten, kann man an der Innenseite der Dächer sehen. Auf der Rückseite von jedem Stall befinden sich kleine Öffnungen, durch welche die Mahouts schnell zu ihren Schützlingen kamen - oder sich schnell zurückziehen konnten.

Das ganze Gebäude ist sehr symmetrisch und interessant gegliedert. Die Kammer genau im Zentrum ist besonders schön dekoriert und groß, darüber befindet sich ein Dachaufbau mit Säule, der sich ebenfalls von den runden Kuppeln nebenan unterscheidet. Wahrscheinlich standen hier Musiker während der Zeremonien, wie Truppenaufmärschen oder Elefanten-Prozessionen. In einer Nische der großen Kammer befindet sich eine verborgene Treppe, über die man hinauf auf das Dach kommt.

Rechtwinkelig dazu im Norden liegt ein weiteres Gebäude. Dort sollen die Wachen gewohnt haben. Ein moderner Wachmann saß davor auf dem Rasen und spielte mit seinem Handy.

Über eine säulengeschmückte Veranda geht man herein. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Innenhof mit umlaufender, offener Galerie. Hier kann man einige sehr schöne Exponate von Götterbildern und anderen Steinmetzarbeiten bewundern, denn die Guard´s Quaters werden als Museum genutzt. Erst beim Verlassen haben wir gelesen, dass im Inneren das Fotografieren verboten ist. Zu spät, aber den Wachmann hat unsere Anwesenheit auch nicht wirklich interessiert.




Zum Osttor

Wenn man rechts an den Elefantenställen vorbeigeht erreicht man einen Bereich, in dem noch gegraben und gearbeitet wird. Hier gab es wohl eine Hauptstraße der früheren Stadt, denn wir sind hier bis zu einem beeindruckenden Tor gelaufen. Auf der rechten Seite befindet sich der kleine Parshwanatha Jain Tempel. Schräg gegenüber ein weiteres Gebäude, an dem gearbeitet wurde. Steinsäulen und Platten lagen herum wie Spielzeug. Ein schöner Lebensraum für eine dicke Echse, die neugierig herausschaute und die wir eine Weile beobachten konnten.

Dahinter wurde es noch ruhiger und grüner, wir waren hier fast alleine unterwegs. Rundum beeindruckende Landschaft mit dicken Felsen und überall Ruinen.

Unser Weg endete am Sringarada Hebbagilu, dem Haupttor zur Vijayanagara Hauptstadt im Osten. Mächtige Mauern zeugen noch heute von der einstigen Stärke.

Dann gingen wir zurück, wieder durch die Zenena Enclosure zu unserem Auto, das davor auf uns wartete. Für die Besichtigung des archäologischen Museum schräg gegenüber war es schon zu spät, das schließt um 17:00 Uhr.

Den letzten Stopp des Tages machten wir dann an der Königlichen Münze, nur eine kurze Fahrt entfernt.




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Elephant Stables


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