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MOKAU

Nach einem Besuch des Mt.Taranaki im Regen fuhren wir weiter die Küste entlang in Richtung Norden. Den Hauptort der Region, New Plymouth, ließen wir links liegen und folgten dem State Highway Nummer 3 über Waitara auf der Suche nach einem Campingplatz für die Nacht. Im kleinen Ort Mokau war auf unserer Roadmap einer eingezeichnet und wir beschlossen dort die Nacht zu verbringen. Unterwegs paasiert man die Abzweigung zum Ort Pukearuhe. Dort beginnt ein schöner Wanderweg entlang heller Klippen, der Whitecliffs Walkway. Leider war es schon spät gegen Abend und das Wetter extrem windig und wur fuhren an der Anzweigung vorbei.

Die Straße windet sich über den Mount Messenger und durch das Messeneger Scenic Reserve in vielen Kurven wieder Richtung Küste und dann immer am Meer entlang. Noch 22 Kilometer, und der kleine Ort Mokau ist erreicht. Er liegt malerisch zwischen dem Mokau River, der geschützt ist durch ein Scenic Reserve, und wunderbaren schwarzen Sandstränden.

Da der kleine Ort sehr übersichtlich ist fanden wir auf Anhieb den Campingplatz an der nördlichen Ausfallstraße, allerdings war keine Tankstelle zu sehen und unser Camper brauchte dringend Füllung. Auf Nachfrage an der Imbissbude fanden wir heraus, das die einzige Tankstelle der Region über 5 Kilometer weiter hinter Arakino liegt, dort wo die Straße einen Bogen macht und von der Küste aus wieder ins Landesinnere führt. So fuhren wir erst einmal tanken und dann wieder zurück nach Mokau.


Im Ort

Auf dem Mokau River fahren einige Boote, man kann auch Kanus mieten. Hier der Link zu Mokau River Boats, größere Boote können den Fluss bis zu 37 Kilometer flussaufwärts befahren. Der Mokau River entspringt als Quelle im Pureroa Forest, südlich von Te Kuiti, und nach 158 Kilometern durch den Waitomo District mündet er hier ins Meer, die gesamte große Bucht heißt North Taranaki Bight.

Der Ort Mokau wirkt verschlafen, liegt aber wunderschön, das Bild unten zeigt den Blick über die ruhige Flussmündung und im Hintergrund erhebt sich majestätsich der Vulkan Taranaki. Dem wunderschönen, schwarzen Sandstrand habe ich eine eigene Seite gewidmet, weil dort so viele schöne Bilder entstanden sind. In Pioniertagen war Mokau ein wichtiger Hafen zur Verschiffung von Bauholz und Kohle. Das Tainui Museum zeigt historische Fotos aus dieser Zeit. Rund um den Ort gibt es einige Wanderwege und ein paar nette Wasserfälle. Einige Szenen aus dem Film von Jane Campion "The Piano" wurden hier gedreht. Die Häuser haben meist gepfelgte, hübsche Bauerngärten, die auch besichtigt werden können.


Camping und Tongariro

Der kleine Campingplatz von Mokau, Seaview Holiday Park Sunset Beach, war ein Volltreffer - der Name ist Programm. Es standen zwar einige Wohnwagen herum, aber wir waren die einzigen Gäste. Erst viel später kam noch eine weitere Familie im Camper hinzu, da hatten wir uns aber schon den besten Platz gesichert: direkt am Meer, mit dem Bett im Heck direkten Meerblick. Der ganze Platz bestand aus Rasen und einige kleine Pfade führten zum Abstieg an den feinsandigen, schwarzen Strand. Hinter unserem Camper stand an der Rasenkante eine Bank, auf den wir am Abend den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein genossen. Der Vulkan hatte noch eine Wolkenhaube und wir bewunderten das Panorama.

Die Rasenfläche zog einige Tiere an, vor allem Kaninchen und unzählige Amseln und Spatzen. Am nächsten Morgen war der Vulkan dann unerwartet ganz frei. Was für ein Anblick, der uns zu einem ausgiebigen Strandspaziergang vor dem Frühstück verführte.

Dann entschlossen wir uns sponatn, noch einmal zurückzufahren zum Tongariro National Park und diese Entscheidung war gut: hatten wir die Berge doch bisher nur mit Wolken und Regen erlebt so war nun ein Traumwetter. Der Weg dorthin jedoch war weit und ziemlich anstrengend. Überall Hügel, Wiesen, Schafe und Kühe wie so oft auf der Nordinsel. Dazwischen ein paar malerische Felsformationen und eine Straße, auf der es ständig bergauf und bergab ging. Dazu viele Kurven, kaum Aussicht und kaum Möglichkeiten einmal anzuhalten.

Wir folgten dem State Highway Nummer 3 bis Eight Mile Junction, bogen dort auf den State Highway 4 ab, der über Taumarunui bis zum Ort National Park am Rand des Tongariro National Park führt. Das waren ab Mokau kanpp 200 Kilometer. Unterwegs wollten wir mit dem Camper mal anhalten und mussten über 60 Kilometer lang auf eine Möglichkeit warten. Es gab für unseren großen Wagen keine Randstreifen, keinen Rastplatz, keine Einfahrt ohne Gatter.

Welch ein Anblick, wenn dann hinter all den grünen Hügeln mächtig und erhaben der schneebeckte Vulkan Mount Ruapehu auftaucht, unten auf dem Foto sind Bilder von der Fahrt zu sehen, die uns von der Westküste wieder zum Tongariro Nationalpark führte.


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