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KAKTEENGARTEN

Wir waren schon zweimal in Graff-Reinet, bis wir beim dritten Besuch endlich den sagenhaften Kakteengarten entdeckten. Kein Schild und keine Werbung weisen von der Hauptstraße aus dorthin. In dem kopierten Blättchen "Places of Interest", welches man im Tourist Office bekommt, findet sich zwar an 17.er Stelle ein Hinweis auf diese Attraktion, im rückseitigen Stadtplan taucht er jedoch nicht auf. Umgekehrt ist es in dem Infoblatt des örtlichen Immobilienhandels, hier gibt es den Kaktusgarten nicht auf der Liste der Sehenswürdigkeiten, dafür ist er aber im Plan eingetragen.

Dabei ist der Garten, er gehört zu einer privaten Gärtnerei, ganz einfach zu finden: Wenn man vor dem Reinet House in der Murray Sreet steht, geht man einfach die Straße entlang nach rechts.

Nach einigen Metern sieht man schon in einem Vorgarten die ersten großen Kakteen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert es, auf der rechten Straßenseite den als Baum getarnten Mast der vodacom für Mobilfunk zu entdecken. Oben auf dem ersten Bild ist er zu sehen. Es ist eine südafrikanische Spezialität, die hässlichen Masten geschickt zu tarnen. Das fiel uns hier in Graff-Reinet zum ersten Mal auf und wie das Leben so spielt: später trafen wir in einer Unterkunft auch tatsächlich den "Tree Man"Dean Jooste mitsamt Familie, der für vodacom die Dinger entwirft.

Rundgang

Nach einem kurzen Spaziergang sieht man auf der rechten Straßenseite einige sehr bunte Häuser und auf der linken Seite stehen vermehrt Kakteen. Die bunten Häuser gehören zur Obesa Self-Catering Unterkunft und direkt gegenüber, fast am Ende der Murray Sreet, befindet sich der Eingang zum Kaktusgarten. Genau heißt er "Obesa Cacti & Succulent Garden".

Man wirft 10 Rand Eintritt pro Person in ein Holzkästchen und kann dann durch den Garten wandeln. Die Kakteen sind zum Teil riesig, dazwischen blüht und grünt es überall. Im Mai leuchteten die Zitronen, die dann auch geerntet werden, und viele Vögel flogen umher.

Im Sommer - also November - muss es wunderbar sein, wenn die meisten Kakteenarten blühen. Enge, rote Ziegelwege führen durch die pieksige Pracht. Ab und zu ist mal ein dicker Kaktus umgestürzt und man muss darüber steigen oder einen anderen Weg wählen.

Es gibt kleine Brunnen mit plätscherndem Wasser, Fischteiche mit Goldfischen und riesige Palmen, die an einigen Stellen Schatten spenden.


Link zur Fotogalerie

Der Garten ist riesig, wir waren die einzigen Besucher. Ab und zu huschte mal ein Gärtner an uns vorbei.

Auf dem Rundgang sieht man sehr viele unterschiedliche Arten. Irgendwann kommt man auch zur Gärtnerei, wo unter Netzen im Halbschatten kleine Kakteen wachsen, die zum Verkauf angeboten werden. Der Obesa Kaktusgarten ist wirklich ein kleines Paradies, in dem wir uns gut eine Stunde aufhielten.

Ich habe dort vor lauter Begeisterung sehr viele Bilder gemacht, die schönsten könnt ihr hier in der Fotogalerie sehen.

Google Map zum Thema

Kaktusgarten


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