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TAFELBERG

Zwischen Devils Peak im Osten und Lions Head im Westen erhebt sich mit senkrechten Steilhängen der Tafelberg, das Wahrzeichen von Kapstadt. Seine markante Silhouette gibt der Stadt eine besondere Note und bietet den Besuchern eine einzigartige natürliche Attraktion in Lauf- und Sichtweite der City. Die Anfahrt erfolgt über die Buitengracht oder die Kloof Nek Road zur Talstation der Cable Way, alles ist gut ausgeschildert.

Vom Gipfelplateau hat man einen atemberaubenden Blick über Kapstadt, den Hafen, Robben Island, den Bloubergstrand, Campsbay und die übrige Kaphalbinsel. Den besten Blick auf den gesamten Tafelberg hat man umgekehrt vom Bloubergstrand aus, 25 km nördlich von Kapstadt an der Küste gelegen. Aus dieser Entfernung wirkt der markante Berg für sich allein, die Millionenstadt an seinem Fuß ist nur ein unscheinbares Beiwerk.

Die Ureinwohner nannten das Massiv Hoeri (Meeresbucht), 1503 wurde der Berg dann von einem portugiesischen Admiral in Tafelberg umbenannt. Das Sandsteinmassiv begann sich vor 125 Millionen Jahren zu formen, einst bedeckte es die gesamte False Bay und Cape Flats. Eis, Wind, Regen und extreme Temperaturen ließen den Tafelberg als einziges Relikt dieser geologischen Epoche zurück.

Die Fotos auf dieser Seite stammen von einem Besuch Ende November 2012, da war noch Frühling und unterhalb des Plateaus blühten noch die Proteas und zahlreiche andere Pflanzen. Wir haben in diesem Jahr in Stellenbosch gewohnt und waren nur für einen Tag in Kapstadt. Da wollten wir an einem Sonntag hoch auf den Berg, nachdem es viele Tage zuvor zu windig und die Seilbahn gesperrt war. An diesem Tag herrschte nun strahlender Sonnenschein und gefühlte 1.000 Leute hatten die gleiche Idee, standen Schlange an der Talstation und die Parkplätze waren alle belegt. Da hatten wir keine Lust mehr auf den Ausflug zum Gipfel, machten ein paar Fotos und fuhren weiter zum Castle of Good Hope.



Ausblicke

Wer den Tafelberg besuchen möchte, der sollte Glück mitbringen. Wenn das "Tischtuch" über den Gipfel liegt, dann hat man oben logischerweise keine schöne Aussicht. Auch der Wind macht dem Besuch oft einen Strich durch die Rechnung, an allzu windigen Tagen fährt die Seilbahn nicht. Hat man nur einen oder zwei Tage Aufenthalt in Kapstadt, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Besuch auf dem Gipfel wegen der Wetterverhältnisse komplett ausfällt. Mehr dazu auf der Seite von unserem nächsten Besuch im März 2017.

Am Morgen anzurufen, um zu erfahren, dass die Seilbahn nicht fährt, bringt unter Umständen auch nicht viel. Denn schon eine Stunde später wird sie vielleicht wieder geöffnet, also am besten selbst hinfahren und sich vom Stillstand überzeugen.

Hat man nicht das Glück einer möglichen Gipfeltour nicht, dann bietet die wunderschöne Table Mountain Road, an der die Seilbahnstation liegt, ebenfalls spektakuläre Ausblicke auf Kapstadt. Die Straße führt noch 5,5 Kilometer weiter oberhalb der Stadt in Kurven am Fuß des Berghanges entlang. Ich würde jedem raten, nicht nur an der Station zu parken, sondern auch dieser Straße noch ein wenig weiter zu folgen.

Direkt am Tafelbergmassiv vorbei fährt man auf den 1.000m hohen Devils Peak zu, hier wurde früher Zinn abgebaut. Viel Verkehr ist auf diesem Teilstück nicht, denn die meisten parken weiter vorn an der Straße vor der Talstation der Seilbahn. Falsch Parken sollte man hier auf keinen Fall, innerhalb weniger Minuten kommen die Abschleppwagen.

Auf dem folgenden Bild kann man erkennen, wie sich die Straße am Hang oberhalb der City entlangschlängelt, die Bilder oben entstanden einige Kilometer hinter der Talstation.

Weitere Fotos vom Signal Hill findet Ihr hier.




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