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HIKKADUWA

Hikkaduwa ist gewissermaßen die "Mutter des Tourismus" an der Westküste Sri Lankas, etwa 100 km südlich von Colombo. Der Ort hat eine faszinierende Wandlung hinter sich: Er startete in den 70ern als entspanntes Hippie-Paradies und ist heute ein lebhafter Mix aus Surfer-Hotspot, Korallenparadies und Party-Meile.

Auch wenn sein Zentrum heute belebt ist, hat er sich dennoch einen ganz eigenen Charme bewahrt, der besonders bei Individualreisenden beliebt ist.

Der Ort Hikkaduwa zieht sich entlang der Galle Road und bietet eine bunte Mischung aus Gästehäusern, Cafés, kleinen Shops und Restaurants. Dabei liegen die günstigeren Unterkünfte meist direkt an der Straße, während jene entlang des Strandes oft Meerblick und mehr Luxus bieten. Natürlich herrscht hier auch Verkehr, Busse und Tuk-Tuks fahren laut und stinkend vorbei. Es wird aber viel Verkehr vom Highway Colombo-Galle von der Küste abgezogen, die Mautstraße reduziert die Fahrzeit um 25%.

Es herrscht im Ort eine entspannte Backpacker-Atmosphäre, die durch die Surfszene geprägt ist. Von November bis April bietet der Main Reef Break konstante Wellen, die sowohl für Fortgeschrittene als auch für Profis geeignet sind. Es gibt aber auch flachere Abschnitte für Anfänger.

Die Beschriftungen der meisten Geschäfte sind hier auch auf Russisch, das zeigt deutlich, woher die Hauptklientel kommt. An einem Kiosk haben wir eine Flasche Wasser gekauft. Erstaunlich: Sie kostete genau die 100 LKR, die als offizieller Preis auf die Flasche gedruckt waren. An andren Orten wurden auch mal 200 bis 250 LKR verlangt.

Abends verwandelt sich der Strandabschnitt in eine Lichterkette aus Restaurants, in denen man mit den Füßen im Sand fangfrischen Fisch bestellen kann. Hikkaduwa ist bekannt für seine Strandpartys. In der Hochsaison gibt es fast jede Nacht einen anderen Spot, wo bis in die Puppen getanzt wird.

Wir haben hier allerdings gar nicht am Strand gewohnt, sondern im Landesinneren an der Lagune, im wunderschönen Shiva Sunrise Resort direkt am Ufer der Lagune. Für uns war es der perfekte und ruhige Ort, um anzukommen, uns an das Klima anzupassen, uns vom Hinflug zu erholen und den wunderschönen Pool zu nutzen.

Daher waren wir nur an einem Tag im Ort, wir sind mit dem Tuk-Tuk zum Südende gefahren und zu Fuß wieder zum Hotel gelaufen. Die Küstenlinie hier ist zweigeteilt, was Hikkaduwa so beliebt macht: Im Norden ist das Wasser meist ruhig und flach. Es ist der ideale Ort zum Schwimmen und Schnorcheln, da hier ein Riff die Brandung bricht und somit besonders beliebt bei Familien.

Im Süden, rund um den Narigama Beach, findet man den breiten, endlosen Sandstrand. Hier schlagen die Wellen höher, was ihn zum Hotspot für Surfer und für lange Spaziergänge zum Sonnenuntergang macht.

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Am nördlichen Ende des Strandes, nahe dem Hikka Tranz Hotel, kommen fast täglich Grüne Meeresschildkröten bis ins seichte Wasser an das Ufer, daher von Reisenden und Einheimischen oft einfach "Turtle Beach" genannt. Dies ist kein eingezäunter Bereich, die Tiere sind wild und kommen freiwillig dorthin. Leider, weil sie über Jahrzehnte an die Anwesenheit von Menschen und leider auch an Fütterungen mit Seegras gewöhnt wurden.

Natürlich ist man hier nicht alleine: Am Strand stehen viele Buden, und das Wasser war voller Menschen und Boote. Füttern oder anfassen sollte man die Tiere auf keinen Fall, auch wenn es viele Touristen leider tun. Wir sind schnell vor diesem Rummel geflohen.

Offiziell gehört dieser Bereich zum Hikkaduwa Coral Reef, dem ersten Marine-Nationalpark Sri Lankas. Auch wenn das Riff durch vergangene Umwelteinflüsse wie El Niño gelitten hat, erholt es sich langsam wieder.

Besucher mit etwas mehr Zeit können hier auch die nahegelegenen Schildkröten-Auffangstationen oder den Tsunami-Memorial-Tempel besuchen. Ein sehr bewegender Ort in der Nähe von Telwatta, der an die Katastrophe von 2004 erinnert, die Hikkaduwa schwer getroffen hat.

Die meisten fahren von hier aus auch nach Galle – das war auch unsere nächste Station mit weiteren Übernachtungen.















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