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Die Hidden Lake Cottages in Sigiriya sind eine familiengeführte Unterkunft, die besonders für ihre private Atmosphäre und die herzliche Gastfreundschaft bekannt ist. Die Anlage besteht aus lediglich zwei Cottages, was Gästen ein hohes Maß an Exklusivität bietet.
Aufgrund der etwas isolierten Lage empfiehlt sich ein eigenes Transportmittel oder die Nutzung von Tuk-Tuks, um die Sehenswürdigkeiten bequem zu erreichen. Die Gastgeber unterstützen ihre Gäste aktiv bei der Organisation von Transporten, sie besitzen selbst ein Tuk-Tuk, mit dem sie ihre Gäste am Abend kostenlos zu Restaurants fahren und auch wieder abholen. Aufgrund der vielen wilden Elefanten sollte man nach Einbruch der Dunkelheit hier nicht mehr zu Fuß unterwegs sein und diesen Service nutzen.
Wenn der Gastgeber Zeit hat, bietet er auch sein Auto für Ausflüge an. So ist eine Fahrt nach Dambulla und zurück inklusive Wartezeit am Tempel für 4.000 LKR möglich. Zudem stehen Fahrräder für die Gäste zur Verfügung.
Beim Betreten des Grundstücks gelangt man zu einem überdachten Parkplatz, direkt gegenüber liegt das Wohnhaus der Familie. Hier kümmert sich die Gastgeberin gemeinsam mit ihrem Mann, dem Sohn, der Schwiegertochter und der Tochter um das Wohl der Urlauber.
Der Sohn wurde in Dubai geboren, wo das Ehepaar 19 Jahre lang in europäischen Haushalten tätig war. Da die Kosten für ein zweites Kind dort zu hoch waren, nutzten sie ihre Ersparnisse, um sich in Sri Lanka eine Existenz im Tourismus aufzubauen. Dies ist eine Lebensgeschichte, die man auf der Insel häufiger antrifft.
Das Zwitschern im Garten stammt nicht nur von den vielen Vögeln in den Bäumen und Büschen, es werden hier auch Unzertrennliche, sogenannte Lovebirds, in verschiedenen Volieren gezüchtet. Katzen mit Nachwuchs gehörten ebenfalls zum Haushalt. Auch ein Wäscheservice wird für etwa 120 LKR pro Stück angeboten, wobei die Kleidung nach etwa zwei Tagen gewaschen zurückgegeben wird.
Das kostenfreie WLAN funktionierte sehr gut, sodass man die Zeit bei Regen ideal für Arbeiten am Computer nutzen kann. Es ist wichtig zu beachten, dass vor Ort ausschließlich Barzahlung akzeptiert wird. Bei Bedarf bieten die Gastgeber jedoch an, Gäste zum nächsten Geldautomaten zu fahren, um die Begleichung der Rechnung zu ermöglichen.






Die Cottages befinden sich in Palutawa (Kimbissa), etwas abseits des geschäftigen Zentrums von Sigiriya, was für eine sehr ruhige und naturnahe Atmosphäre sorgt. Rundum liegen kleine Häuser und zahlreiche Felder, die man gut bei einem Spaziergang erkunden kann.
Die Unterkunft ist an der Hauptstraße ausgeschildert. Die Menschen im Dorf sind sehr freundlich und grüßen jeden, der vorbeiläuft.
Zum etwa 6 Kilometer entfernten Sigiriya Rock (Löwenfelsen) fährt man ca. 10–15 Minuten mit dem Auto oder Tuk-Tuk. Der Pidurangala Rock liegt ca. 8–10 Kilometer entfernt, den Dambulla Höhlentempel und den schönen Großmarkt erreicht man nach ca. 16 Kilometern, und der Minneriya Nationalpark liegt etwa 19 Kilometer entfernt.






Auf dem Grundstück stehen zwei Cottages, die der Besitzer selbst gebaut hat. Jedes verfügt über einen eigenen privaten Plunge-Pool, eine Terrasse und einen Gartenbereich mit zwei Liegestühlen. Da große Felsplatten hinter den Häusern aus dem Boden ragen, wurden diese geschickt in die Gestaltung einbezogen. Auf diesen Erhöhungen befinden sich Wäscheleinen sowie eine Aussicht über die benachbarten Grundstücke. Einen See, wie der Name vermuten lässt, konnten wir nicht entdecken, lediglich Wasserstellen durch die starken Regenfälle.
Wir bewohnten das hintere Cottage direkt am Grenzzaun, welches die größte Privatsphäre bietet. Von der schattigen, überdachten Terrasse aus blickt man direkt ins Grüne und bekommt vom Familienleben kaum etwas mit. Hier stehen bequeme Sessel sowie ein großer Tisch mit Stühlen, an dem die Mahlzeiten serviert werden. In der Ecke stehen Regenschirme bereit, die aufgrund des häufigen Regens sehr nützlich waren.
So ließen sich die Terrasse und der kleine, exklusive Pool zur Erfrischung nutzen, während den ganzen Tag über Vögel in den Büschen vor dem Cottage zwitscherten. Die Zimmer sind klimatisiert, schallisoliert und bieten Ausblicke auf die umliegende Natur.
Wie in dieser Region üblich, gibt es Mücken, doch das Moskitonetz über dem Bett sorgte nachts für einen ungestörten Schlaf auf der bequemen Matratze. Es hing an einer Stange über der Bettmitte, was am Rand nicht so bequem zum Einstieg war. Im Zimmer gab es außerdem eine Kleiderstange mit Kleiderbügeln, eine Seltenheit in Sri Lanka. Und noch ein bequemes Sofa.
Die Klimaanlage funktioniert einwandfrei, und der kleine Kühlschrank ist stets gefüllt. Trinkwasser gab es reichlich. Sowohl Pool- als auch Duschhandtücher werden bereitgestellt, und warmes Wasser ist dauerhaft verfügbar.
Im Bad gab es Ablagefläche rund um das Waschbecken und einen Ständer zum Trocknen der Handtücher.
Es handelt sich um eine eher rustikale Unterkunft inmitten der Natur, die dennoch viel Komfort, Ruhe und einen außergewöhnlichen Service bietet.







Das Frühstück ist im Übernachtungspreis inbegriffen, wobei man die Uhrzeit der Lieferung flexibel wählen kann. Die Familienmitglieder decken den Tisch und servieren das Essen pünktlich zur gewünschten Zeit.
Täglich wurden frisch gepresster Saft und verschiedene Obstsorten gereicht. Dazu gab es Omelett, Toast, Butter und Marmelade sowie die beliebten Pfannkuchen mit Kokosraspeln und Honig (Pani Pol). Der Kaffee wurde in einer Porzellankanne serviert.
Zusätzlich wurden weiche, süße Brötchen sowie längliche, mit Ei gefüllte Teigtaschen serviert. Da die Portionen sehr großzügig bemessen sind, haben wir für die folgenden Tage um eine etwas kleinere Auswahl gebeten. Daraufhin bereitete die Hausherrin speziell Egg Hoppers für uns zu, da sie von unserer Vorliebe dafür erfahren hatte. Zusammen mit dem üblichen Omelett war die Verpflegung mehr als reichhaltig.






Am ersten Abend nach Ankunft haben wir direkt in der Unterkunft gegessen, und es war wirklich ausgezeichnet. Es wird authentisches srilankisches Essen serviert, das von den Gastgebern frisch zubereitet wird. Die Auswahl für das Abendessen erfolgt à la carte, wobei die laminierte Speisekarte stets auf dem Terrassentisch bereitliegt. Michael entschied sich für gebratenen gelben Reis mit Huhn, während ich Kokosnuss-Roti mit Masala-Belag wählte. Dazu genossen wir zwei kühle Biere.
Am zweiten Tag nahmen wir das Angebot an und ließen uns von der Schwiegertochter mit dem roten Tuk-Tuk zum nächstgelegenen Restaurant fahren. Das Restaurant Ketha Addara ist sehr einfach gehalten, liegt am Dorfrand inmitten von Reisfeldern und bietet eine sehr gute Speisenauswahl. Da vom bestellten Ginger Beer nur noch eine Flasche vorrätig war, trank ich stattdessen einen Mangosaft und Mineralwasser mit Kohlensäure. Als Hauptspeise bestellte ich Devilled Tintenfisch mit Salat, und Michael wählte das Devilled Chicken mit Reis. Insgesamt beliefen sich die Kosten für diesen Abend auf 5.650 LKR.
Neben uns waren weitere junge deutsche Touristen anwesend. Der sehr junge Kellner war flink und aufmerksam und sprach hervorragendes Englisch. Nach dem Bezahlen wurde kurz in unserer Unterkunft angerufen, woraufhin wir umgehend wieder abgeholt wurden.
Da uns der Ausflug ins Restaurant jedoch nicht stärker überzeugt hatte als das hausgemachte Essen auf unserer gemütlichen Terrasse, speisten wir die folgenden zwei Tage wieder in der Unterkunft. Das erwies sich als gute Entscheidung.
Wir genossen Gerichte wie Kottu, Rice and Curry, Biryani sowie gebratene Nudeln. Alles war äußerst schmackhaft, und wurde in so großzügigen Portionen serviert, dass wir sie kaum bewältigen konnten. Auch der Schärfegrad wurde auf unseren Wunsch über das übliche Touristenniveau angehoben. Dazu gab es jeweils ein gekühltes Lion Lager, hier waren wir im Schnitt mit weniger als 5.000 LKR pro Abend dabei.







Eine sehr private Unterkunft mit gutem Service, leckerem Essen und eigenem Plunge-Pool.
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