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MUSCHELSAAL

Rund um den Kurort Oybin gibt es einiges zu sehen und viele Wanderwege führen hier durch den Wald und vorbei an schönen Sandsteinformationen. Am diesem Endpunkt der Zittauer Schmalspurbahn im Zittauer Gebirge ist die Hauptattraktion natürlich Der Berg Oybin mit Burg und Kloster, dem ich eine eigene Seite gewidmet habe.

Doch auch abseits davon gibt es in der Umgebung vieles zu entdecken und zu erwandern. Leider haben wir nicht ganz so viel geschafft wie erhofft, dafür war die Zeit viel zu kurz. Beliebte Wanderziele sind hier zum Beispiel der der 582 m über N.N. hohe Berg Töpfer mit seiner Baude, in der man auch übernachten kann.

Der Töpfer ist der nördlichste Eckpfeiler des schönen Oybintales. Ziel für Wanderer sind die vielen Felsgebilde, die Brütende Henne, Nilpferd, Felsentor, Küken, Kleine Schildkröte, Papagei und Saurier heissen. Auch wie Böhmischen Aussicht ist bekannt, denn hier blickt man weit hinein ins Dreiländereck.

Man muss hier auch nicht zu Fuß hoch, denn von März bis Oktober fährt der Gebirgsexpress nach Fahrplan von Oybin bis zur Töpferbaude. Das haben wir leider nicht mehr geschafft, ein Grund noch einmal in die Region zu kommen.

Wenn man von Oybin aus in Richtung Kurort Lückendorf fährt kommt man am Kelchstein vorbei. Das ist eines der bekanntesten Felsgebilde im Zittauer Gebirge. Hier gibt es zwar einen kleinen Halteplatz für Busse an der Straße, auf dem darf man aber nicht parken. Wer die Kelchsteine näher sehen möchte, der kann das im Rahmen einer Wanderung tun.

Diese schöne Felsformationen ist ein super Fotomotiv und auch ein Paradies für Kletterer. Seine rote Farbe bekommt der Buntsandstein vom Eisenoxidgehalt, die Form entstand durch Erosion vom Wasser und Windschliff. Kelchstein und Kelchsteinwärter bilden aus der richtigen Perspektive ein Felstor ohne Bogen.

Wir fanden einen Parkplatz an der Kammstraße am Aussichtspunkt Sudetenblick noch kurz vor dem Luftkurort Lückendorf. Er liegt in einer Höhenlage von 450 bis 550 m als einziger Ort auf der sonnigen Südseite des Zittauer Gebirges. Die Berge Hochwald, Brandberg, Scharfenstein und Heideberg umgeben das Dorf, bieten Schutz vor kaltem Wind aus Nordwest und tragen so zum milden Klima bei.

Schon vom Parkplatz aus genossen wir den einzigartigen Ausblick über weitläufige Wiesen und Wälder zu den Böhmischen Bergen im Riesen- und Isergebirge, Jeschken und Bösige. Leider war die Sicht immer etwas trüb und diesig, so dass sich der weite Weg dorthin nicht gelohnt hätte.

Statt dessen liefen wir durch den naturnahen Berg-Mischwald in Richtung Felsengasse und Muschelsaal. Ein schöner Weg durch den Wald, mit festen kleinen Felssteinen. Hier lässt es sich gut laufen und die Umgebung ist abwechslungsreich. Festes Schuhwerk ist ein Muss, denn es geht teilweise steil bergauf und bergab. Viele Aussichten bieten sich allen Besuchern, die gerne auf Felsen herumklettern.

Die Felsformationen hier erinnern in ihrer Form an Abdrücke von Muschelschalen, daher bekam der Standort auch den Namen "Muschelsaal", obwohl sie nicht besonders hoch sind und einen Saaal sucht man vergeblich. Die Brauneisen-Einlagerungen im Kreisesandstein, welche man auf der Felswand in Form von Bändern, Wülsten, Ringen und Platten erkennen kann, sind als Naturdenkmal geschützt.

Geht man den Weg weiter, kommt man zur Felsformation Taube und hat danach einen schönen Blick auf Oybin und den Berg mit Burg und Kloster. Bis zum Aussichtspunkt mit der Edmundshütte sind wir nicht mehr gelaufen, der Weg führt dann noch weiter über die Oskarhöhe nach Lückendorf. Wir sind aber wieder zurück zum Auto gelaufen.













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