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50 Church Street

Von der Unterkunft Shiva Sunrise in Hikkaduwa, die wir um 13:00 Uhr mit einem vermittelten Taxi verlassen haben, sind es nur 40 Minuten Fahrt bis nach Galle. Wir sind hier ca. 20 Minuten vor dem offiziellen Check-In in der 50 Church Street angekommen und zu unserem Glück wurde auf unser Klingeln die Haustür von Nabeel geöffnet, so dass wir das Zimmer schon früh beziehen konnten.

Nabeel führte uns herum und wir haben dann auch gleich einen Transport zur nächsten Unterkunft angemeldet, die uns dann direkt für 16.500 LKR nach dem Check-Out per WhatsApp bestätigt wurde. Das klappt wirklich super in Sri Lanka.

Es handelt sich bei dieser Unterkunft um ein privates, altes Haus, das wunderschön renoviert ist und mit Kunstwerken ausgestattet wurde. 50 Church Street ist heute ein stilvolles Boutique-Gästehaus direkt innerhalb der historischen Festungsmauern von Galle Fort und somit im UNESCO-Welterbe und mitten im Ausgehviertel der Stadt gelegen.

Eigentlich sind es mehrere Häuser hintereinander mit Innenhöfen. Im Untergeschoss befindet sich eine voll ausgestattete Küche mit Kühlschrank. Hier kann man sich auch Kaffee oder Tee zubereiten oder von Restaurants Essen liefern lassen. Dazu gibt es einen riesigen Esstisch mit vielen Stühlen.

Der Eingangsbereich hat oben noch eine Empore mit einem Bett und darunter steht ein Sofa vor dem geschnitzten Teil einer Kirchenausstattung. In der Ecke neben dem Eingang stehen Schirme, falls es mal regnen sollte. Dann folgt ein kleiner Innenhof mit einem Rattanstuhl, auf dem man gemütlich sitzend lesen kann.

Dann folgen Küche, Wohnraum und Essbereich, und dahinter befindet sich ein weiterer Innenhof mit einem Baum.

Das ganze Haus steht vier Gästen zur Verfügung, die in den beiden Räumen im oberen Stockwerk des hinteren Hauses schlafen. Die Gemeinschaftsbereiche sind für alle nutzbar. Wir hatten Glück und an zwei Tagen gab es keine weiteren Gäste, so hatten wir das ganze Haus für uns alleine.

Im lauten und touristischen Galle ist es eine Oase der Ruhe, wenn nur die ziemlich lauten Nachbarn mit kleinen Kindern ein Haus weiter nicht wären. Aber das ist typisch in Städten. Wenigstens war das zweite Nachbarhaus am Ende unserer Unterkunft unbewohnt. Auch mit Krähen, keckernden Hörnchen und singenden Mynahs sowie ab und zu mal Besuch von einem Affen muss man hier rechnen.





Lage

Die Unterkunft ist für den Fahrer nicht ganz einfach zu erreichen, weil es innerhalb des Forts so viele Einbahnstraßen gibt. Aber er hat es geschafft, uns direkt davor abzusetzen. Wie der Name der Unterkunft vermuten lässt, befindet sie sich in der Church Street Nummer 50, mitten im Ausgehviertel voller Shops und Restaurants.

Von hier aus ist man fußläufig an interessanten Orten wie dem Internationalen Cricketstadion Galle, Galle Fort, dem Maritime Museum und dem Galle Fort National Museum.

Direkt vor dem schmalen Haus stehen Parkverbotsschilder, sodass man hier gut anhalten und sein Gepäck ausladen kann.



Zimmer

Die beiden Zimmer im Obergeschoss gleichen sich, nur die Bäder sind etwas unterschiedlich geschnitten. Wir hatten das rechte Zimmer, wenn man die Treppe heraufkommt. Ein Raum mit einem Doppelbett, zwei Nachttischen und einer Kommode mit Schubladen. Die auf den Fotos bei Booking abgebildeten Nachttischlampen fehlten leider.

Die Fensterbank war breit und mit vielen Kissen ausgelegt, sodass man hier schön bequem sitzen konnte.

Die Klimaanlage ist sehr effektiv und am Morgen, wenn es noch kühl ist, kann man auch die Fenster aufmachen und feststellen. Sie bestehen aus Glas mit davor gesetzten, festen Holzlamellen.

Es gibt einen großen Kleiderschrank, der mit verschiebbaren Holztüren geöffnet wird. Darin haben sogar die Koffer Platz. Eine gleich gestaltete Tür führt ins Badezimmer.

Das kleine Bad besteht aus einem Waschbecken, einer Toilette und einer Dusche. Es gibt auch hier Fenster zum Öffnen direkt im Duschbereich und eines zwischen Waschbecken und Toilette. Es stehen Duschgel, Shampoo sowie Seife zur Verfügung.

Ein bisschen wenig Ablagefläche hat man rund um das Waschbecken zur Verfügung und eine fiese halbhohe Stufe gibt es in Richtung Toilette, auf die man achten muss.




Frühstück

Im Preis für die Übernachtung war hier kein Frühstück enthalten, es gibt aber genug Möglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung. In der gleichen Straße, nur ein paar Häuser weiter, befindet sich Church Street Delicatessen. Hier bekommen Hausgäste 5% Ermäßigung.

Das haben wir am ersten Morgen vor dem Besuch des Forts dann ausprobiert, waren aber wenig begeistert. Da draußen alles in der Sonne war, saßen wir im Eingangsbereich einer Boutique. Lecker war der Drink namens Pango mit Passionsfrucht, Kokosmilch und Ananas. Auch der Kaffee war in Ordnung. Wir bestellten uns Toast mit Avocado und Thunfisch, bekamen dann viereckigen Labbertoast mit ein paar Salatblättern und Thunfisch. Die Avocado suchte man vergeblich. Es war auch keine Saison, aber das hat uns niemand gesagt. Gekostet hat das Frühstück 7.315 LKR mit dem Hausrabatt und ich habe nicht ein einziges Foto gemacht.

Das Frühstück am zweiten Morgen bedarf eigentlich auch keiner Erwähnung. Das Café im alten Hospital sah zwar schick aus und man konnte schön im Innenhof sitzen. Aber die stylischen Stühle waren unbequem und der Tisch wackelte. Wir bekamen die bestellten Michshakes und zogen in den Innenraum um, wo die Sitzgelegenheiten besser ausahen. Kaum war der Shake auf dem Tisch, fiel er um, denn auch dieser Tisch wackelte. Da wären wir am liebsten wären gleich wieder gegangen, aber da wir schon Eggs Benedict bestellt hatten, suchten wir den einzigen freien und nicht wackelnden Tisch und aßen die kleine Portion. Keiner der Angestellten kümmerte sich im die Tische, dabei brauchte man nur etwas unter ein Tischbein legen. Die folgenden Gäste wurden einfach an einen anderen Tisch gesetzt. Bezahlt haben wir hier 6.490 LKR.

Am letzten Morgen waren wir nur kurz um die Ecke in einer Filiale der Kette Barista. Dort tranken wir zwei große Cappucino und bestellten zwei Stücke Kuchen. Alles lecker für insgesamt 4.313 LKR.



Kulinarisches

Abendessen im Fort von Galle ist ein eher teures Vergnügen im Gegensatz zum Rest des Landes. Hier gibt es einen Italiener mit Preisen, die bei uns der Nobel-Italiener aufruft. Ein Bällchen Eis kostet 700 LKR und überall werden noch 10% Service Charge aufgeschlagen.

Am ersten Abend waren wir im Restaurant 1750 in der Pedlar Street. Hier bekamen wir einen netten Platz im Innenhof und bestellten zuerst Sprudelwasser, dann jeweils einen Mocktail. Als Vorspeise haben wir uns für Thunfisch-Tataki entschieden, das in runder Form auf Reis serviert wurde. Sehr lecker.

Dann kam die bestellte Pizza, die war ziemlich klein, aber das reichte uns auch. Der Boden war dünn und knusprig und auch der Belag war lecker. Ich hatte gepfefferten Fisch und Michael hatte sich für Tandori-Huhn entschieden. Die Rechnung betrug am Ende dann inklusive 10% Service Charge 20.350 LKR.

Am zweiten Abend gingen wir zu einem kleinen Restaurant namens Lucky Fort Restaurant in einer schmalen Seitengasse. Da wir früh dort waren, bekamen wir noch einen schönen Tisch im Außenbereich. Hier gab es ein schönes Angebot, für Galle-Verhältnisse war es richtig günstig. Lucky Mama’s Tasty Menü besteht aus Reis mit 10 verschiedenen Gemüsebeilagen, Hähnchen und Papadums.

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Das war alles ganz gut und essbar, aber nicht zu vergleichen mit den leckeren Currys in Hikkaduwa. Die vielen gefüllten Töpfchen sahen zwar beeindruckend aus und das Restaurant füllte sich schnell, allerdings fanden wir nur etwa die Hälfte davon richtig lecker und auch gut gewürzt. Dafür war es günstig hier. Zum Essen tranken wir noch zwei Ginger Beer und zahlten am Ende inklusive 10% Service Charge 5.115 LKR.

Der letzte Abend führte uns in ein Restaurant namens Chambers, nur wenige Schritte von unserer Unterkunft entfernt. Hier sitzt man sehr schön und die Küche ist arabisch/marokkanisch. Es sollte etwas exotisch sein, denn wir vermutetetn, dass wir in den folgenden sechs Wochen noch oft Sri-Lanka-Küche mit Reis und Curry bekommen würden. Hier werden sogar Gerichte in hübschen bunten Tajine serviert. Die beiden bestellten Vorspeisen, Tabouleh und Falafel, waren sehr lecker.

Dann hatten wir Meeresfrüchte, Michael hatte sich für Garnelen in Harissa-Sauce entschieden. Dazu hat er sich noch Fladenbrot bestellt. Ich hatte die Fischplatte mit Fischstücken, drei Garnelen und einem Oktopus. Dazu gab es frischen Salat und Reis. Alles sehr lecker.

Getrunken haben wir dazu wieder Ginger Beer, leider gab es hier zum ersten Mal das von Coca Cola. Es hat nicht so gut geschmeckt wie das EGB von Elephant House, viel künstlicher und süssser. Die Rechnung betrug am Ende inklusive 10% Service Charge 14.135 LKR.




Fazit

Eine schöne Unterkunft mit viel Platz und ruhig, dennoch mitten im Fort und alles fußläufig zu erreichen.

Im Januar Februar 2026 waren wir drei Nächte hier.

Hier ist ein Link zu Booking.com direkt zur Unterkunft 50 Church Street.

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