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NIEDERHORBACH 2

Auf der Seite Niederhorbach 1 hatte ich Euch schon den hübschen Weinort mit ca. 500 Einwohnern vorgestellt, der erstmals im Jahr 1219 urkundlich erwähnt wurde. Er liegt idyllisch jenseits des Durchgangverkehrs im Landkreis Südliche Weinstraße in der Pfalz und gehört der nur wenige Kilometer entfernten Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Hier hatten wir im Sommer 2020 zum ersten Mal drei Nächte im Hotel Fritz Walter verbracht und waren begeistert. Sowohl vom leckeren hauseigenen Wein und von der schönen Unterkunft und ganz besonders auch vom hervorragenden Essen, das hier jeden Abend als 4-Gang-Menü serviert wird.

Damals konnten wir noch nicht ahnen, dass uns eine weitere Reise sehr bald noch einmal hierher führen würde. Denn die gekauften Weinvorräte waren zu schnell aufgetrunken und wir brauchten Nachschub. Da bot es sich an, nach 14 Tagen Urlaub im schönen Schwarzwald auf dem Rückweg nach Köln noch einmal durch die Pfalz zu fahren.

So buchten wir nur knappe 4 Monate nach unserem ersten Aufenthalt noch einmal zwei Übernachtungen im Weinhotel Fritz Walter in Niederhorbach, auch um den Unterschied zwischen einem Aufenthalt im Sommer und im Herbst zu erleben.

Denn die Weinreben auf den Hängen der Umgebung leuchteten nun in satten Herbstfarben und wir nutzten die Zeit um noch ein paar fehlende Sehendswürdigkeiten in der Umgebung zu erkunden. So besuchten wir bei schönem Wetter direkt am Anreisetag die Dahner Burgengruppe. Am nächsten Tag war das Wetter dann leider sehr mies und wir besichtigten Germersheim im Regen.

An unserem letzten Urlaubstag hatten wir dann noch die Gelegenheit, bei schönerem Wetter die Hardenburg bei Bad Dürkheim zu besichtigen, bevor wir auf der Autobahn zurück nach Köln fuhren. Ein paar Impressionen vom Hotel und von Niederhorbach in Herbstfarben findet ihr hier auf der Seite.

Der Aufenthalt im Hotel war auch beim zweiten Besuch sehr schön, im Vorfeld hatten wir uns sehr über ein Upgrade gefreut, das uns vom Hotel geboten wurde. Gebucht hatten wir wieder die selbe Kategorie "Erlesen" für 114,00 Euro pro Person mit Halbpension. Angeboten wurde uns eines der nagelneuen Zimmer, die im Sommer noch nicht eröffnet waren.

Diese neue Kategorie nennt sich "Auserlesen" oder kostet 198,00 Euro bzw. in der Ausführung "Small" 188,00 Euro pro Person und hat eine kostenlose Anbindung zum Wellnessbereich mit Saunen, Infrarotkabine und Ruheraum. (10:00-18:30 Uhr nach vorheriger Anmeldung) Das Angebot haben wir gerne angenommen, denn wir waren natürlich neugierig auf die neue Einrichtung. Den Spa-Bereich haben wir in den zwei Tagen aber gar nicht genutzt.

Das ca. 25 m² große Small Zimmer war modern im Industrial-Stil eingerichtet, für unseren Geschmack allerdings zu international gestylt und zu wenig gemütlich. Es könnte so auch in Amsterdam oder New York angeboten werden, ein rechteckiger Raum mit angrenzenden Bad. Uns fehlte das "Gewisse Etwas" wie die runde Dusch-Abtrennung aus blauen Glasbausteinen, der kleine Balkon und die Wein-Fototapete, die wir im anderen Zimmer im Sommer hatten.

Es gab zwar tolle, bodentiefe Fenster zum Schieben mit Französischem Balkon, aber der Blick auf den Hof mit Wirtschaftsteil war nicht wirklich prickelnd. Die hochwertige Leinenbettwäsche von Indradanush war leider auch nicht unser Ding und das Inlay der Federbetten knisterte, kein Vergleich zur Bettwäsche die wir am Vortag im Hotel Heiligenstein hatten.

Die beleuchteten Lichtschalter sind zwar modern, aber weil zwei davon jeweils am Kopfende des Bettes in Kopfkissenhöhe die ganze Nacht leuchteten, mussten wir sie zum Schlafen abdecken. Ich habe von diesem Zimmer ganze drei Fotos gemacht, die unten zu sehen sind.

Ohne Fehl und Tadel war hingegen wieder das leckere Essen und natürlich der hauseigene Wein, von dem wir so viel wie möglich noch in den Kofferraum luden. Schließlich hatten wir ja voher auch schon im Markgräfler Land zugeschlagen. Bei vollem Restaurant war man diesmal aber ziemlich überfordert und wir mussten ziemlich lange auf die Folgegänge warten. Auf das Frühstück hatten wir uns gefreut uns wurden auch beim zweiten Besuch nicht enttäuscht.

Der Innenhof neben dem Restaurant war im Herbst auch fertig, hier kann man bei wärmeren Temperaturen sicher schön sitzen. Trotzdem werden wir nicht wiederkommen, es gibt noch viele andere Hotels in der Pfalz mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis und herzlicheren Gastgebern.

Nachtrag 2023: Das Restaurant wurde mittlerweile geschlossen!









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Weingut Fritz Walter - Niederhorbach

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